Ein Student würde eine horrende Telefonrechnung erhalten, wenn nicht sein Internetanbieter kulant wäre. Denn mitten in der Nacht waren von seinem Festnetzanschluss zahlreiche Anrufe auf die Falklandinseln geführt worden. Wie würde wohl diese Telefonrechnung aussehen? Denkbar sind zum Beispiel auch Anrufe auf extrem teure Hotlines, von denen der Festnetzinhaber nichts mit bekommen wird.

Die Fritzbox des Studenten war anscheinend von Hackern geknackt worden, ein Problem, das in den letzten Tagen und Wochen millionenfach aufgetreten war und im Prinzip meistens durch das Aufspielen eines Updates behoben werden kann. Updates stehen übrigens seit rund 14 Tagen zur Verfügung, aber nur jeder zweite Fritzbox-Besitzer soll bisher davon Gebrauch gemacht haben. Mittlerweile gibt es 83 Updates von der Firma AVM, nicht nur für die Fritzbox, sondern auch für Repeater.

Jetzt wurde festgestellt, dass auch einige Router der Telekom von einer Sicherheitslücke betroffen sein können. Hier liegt die Lösung ebenfalls im Aufspielen von Updates. Die Telekom stellt diese für die Modelle W503V (Typ A), W721V, W722V (Typ A) und W920V zur Verfügung. Unter anderem hier die Hilfeseite der Telekom

Wer auf der sicheren Seite sein will, wird selbstverständlich auch seine Passwörter ändern.