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Ende bei Windows XP = Probleme bei Geldautomaten?

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Kaum jemand macht sich wohl Gedanken darüber, wie ein Geldautomat im Hintergrund funktioniert. Man möchte eigentlich nur sein Geld abholen, achtet penibel auf die Geheimhaltung der PIN. Kontoauszüge drucken, Überweisungen machen und einiges andere mehr kann man innerhalb der Bankfiliale einfach und bequem bewerkstelligen. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Jeder von uns kennt aber auch die Situation, wenn solch ein Automat ausfällt. Wenn die Schlange vor den anderen noch funktionierenden Geräten länger und länger wird, wenn die Kunden ungehalten werden und es aber auch keine Alternative gibt.

Haben Sie schon gewusst, dass die meisten Geldautomaten weltweit mit dem Betriebssystem Windows XP laufen? Und wussten Sie auch schon, dass Microsoft ab dem 8. April 2014 nach 13 Jahren Laufzeit dieses Betriebssystem nicht mehr unterstützen wird? Es wird keine Updates, keine Wartung, keinen  Support mehr geben, bereits 2007 hatte Microsoft das angekündigt. Privaten Anwendern wird eine Umstellung auf das neue Windows 8.1 empfohlen, sofern das eigene System dafür geeignet ist.

Nun stehen die Banken, die ihr Betriebssystem noch nicht umgestellt haben, vor einem – wenn nicht sogar vor mehreren Problemen. Denn 95 Prozent aller Bankautomaten sollen wohl noch unter Windows XP laufen. Entweder muss nun mit Microsoft ein Vertrag zur verlängerten Wartung und Unterstützung abgeschlossen werden, was mit erheblichen Kosten verbunden ist oder die Banken laufen Gefahr, ggf. einen Systemabsturz zu riskieren.
Sorgen um die Sicherheit müsse man sich allerdings nicht machen, wird gemeldet. Es könnte wohl lediglich Probleme mit dem Geld abheben geben……….

Die Situation in den USA könnte wesentlich riskanter sein, als in Deutschland. Denn dort sind die Geldautomaten mit dem Internet verbunden und werden online gewartet, was bei uns nicht der Fall ist. Dort wird eine spezielle Sicherheits-Software angeboten werden, um Sicherheitslücken zu minimieren.

 

 

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