Nur eine Stunde soll es gedauert haben vom Angebot bis zum Entschluss: Nestlé wird Pate beim Namen für die neue Android-Version von Google sein, die da „KitKat“ heißen wird.

Wie kam es dazu? Das Betriebssystem Android wird auf Smartphones, aber auch auf Tablets und zum Beispiel bei „Google Glasses“ verwendet. Google Manager Sundar Pichai  sprach von rund einer Milliarde Geräten, die unter Android laufen.

Jede neue Version des Betriebssystems bekommt auch einen neuen Namen, basierend auf einer Süßigkeit. Das Ganze begann  mit dem Buchstaben „A“ und wurde fortlaufend weiter geführt und nun war das „K“ an der Reihe. Und immer wurde dazu ein passendes Maskottchen designt. Nun ist es das erste Mal, dass die Benennung nicht allgemein (wie zum Beispielmit Namen wie  „Cupcake“ oder „Jelly Bean“) erfolgt, sondern dass ein Markenname angewendet wird.

Geld ist wohl nicht geflossen, es müsste sich um eine Win Win Situation handeln, denn auf 50 Millionen Packungen von Schokoriegeln findet man künftig das Android-Emblem und auf der Nestlé Homepage einen Link zur Webseite von Android. Beide Unternehmen hätten einfach etwas “Lustiges und Unerwartetes” machen wollen, erklärte Google Manager John Lagerling dem britischen Sender BBC gegenüber.

Übrigens: Das erste Smartphone mit diesem Betriebssystem kam im Oktober 2008 in den Vereinigten Staaten auf den Markt, es war das „HTC Dream“. Das Unternehmen Android war ursprünglich im Jahr 2003 von Andy Rubin gegründet worden, es stellte unter anderem ursprünglich Software für Digitalkameras her, die Firma wurde 2005 von Google aufgekauft. Während Android in der ersten Zeit bei unterschiedlichen Handymarken verwendet wurde, produziert Google seit 2010 selbst Android-Geräte.

Die Reaktionen im Netz auf die Kooperation sind unterschiedlich. Was von den einen als gute Idee gelobt wird, gerät bei anderen in den Fokus der Kritik. Wir wollen mal nicht hoffen, das der Slogan bei Nestle auch Wirkung auf Android hat.

Have a break, have a KitKat……